Home
 News
 Ausbildungsangebot
 Kontakt
 Links
 Törns
  Türkei
  San Malo
  Kykladen
  Adventure-Törn
  Liparische Inseln
  Tramontana
  Von Aquileia zum Schlüsselerlebnis
  Überführungstörn 2012 - Von Alanya nach Kusadasi
 Termine
 Downloads
 Impressum/Datenschutz
 Mitglieder-Archiv
 Mitglieder-Bereich
  Gästebuch

 

 

                            Von Aquileia zum SchlĂĽsselerlebnis

                                       

 

 

Nach fast zwei Jahren Pause brauche ich wieder einmal Schiffsplanken unter meinen Füssen. Ich erhoffe mir auch ein Schlüsselerlebnis hinsichtlich meiner Skipper-Qualitäten, meiner Affinität zu Meer und Wind und allem, was dazu gehört.

Deshalb bitte ich Max, meinen Segellehrer, mich bei einem Ausbildungstörn ins Skipper-Trainee-Programm aufzunehmen.

 

Max weiß sofort wann und wo und wie – in der Fastenwoche 2012 zusammen mit Claudia, Sigi, DEM Österreicher, und Hans.

 

Die Zeit des Auslaufens kommt immer näher und Andrea wird nervös. Schließlich lässt sie ihre Halbwüchsigen für eine komplette Woche allein zuhause. Deshalb wird hier eine sorgfältige Vorbereitung nötig sein – Einkaufen, Vorkochen, Formalunterricht…

Als das alles erledigt ist und die Burschen zum letzten Schultag vor den Ferien aus dem Haus, erfasst sie eine weitere Panikwelle, und sie schreibt einen Abschiedsbrief für den Fall aller Notfälle.

 

Mit Tränen in den Augen und Zuversicht im Herzen erwarte ich Claudia.

ENDLICH um 1230 am Freitag den 30. März können wir „ablegen“ und den Männern der Crew nach Aquileia folgen. Die Burschen werden das Schiff vorbereiten und uns dann mit einem Anlegeschluck begrüßen. Dieses Vorgehen nur kann unseren Kummer über eine derart späte Abfahrt stillen.

Wir starten also, im strömenden Regen, über Passau, Ried und Salzburg, die Tauern und Kärnten, wo die lang ersehnte Sonne raus kommt.







Unterwegs überprüfen Claudia und ich unsere Österreich-Vokabeln, damit wir gerüstet sind. Denn wir haben ja Ösi-Sigi an Bord. Dabei stellen wir fest, dass wir mit „Jooo-äähhh“ überall hin- und durchkommen werden.

Claudia ist eine hervorragende Fahrerin und besiegt in einem Fort das Navi, so dass die Susi gar nicht mehr mitkommt und uns auch nicht warnt, als wir EINMAL falsch abbiegen. Doch Frauen erkennen solche Defizite rasch und können Gegenruder legen.

So erreichen wir gegen 1700 die italienische Grenze und uns ein Anruf von Sigi. Er fragt nach unserer Position und teilt uns mit, dass wir auslaufen. HEUTE, sobald wir unser Gepäck an Bord geworfen (!!!!) haben.

Muss sein, weil Niedrigwasser und die Ausfahrt aus Aquileia sonst erst wieder am Sonntag möglich sei.

DAS hatten wir noch nie!

Aber, wir sind auch noch nie von einem Hafen gestartet, der in Wirklichkeit in einem Acker liegt.

Da muss frau „flexibil“ bleiben!

Claudia fährt, was der BMW und die Geschwindigkeitsbegrenzungen hergeben, und nachdem wir das Navi wieder um einige Minuten geschlagen haben, können wir uns eine PP leisten.

Da fährt sich’s doch gleich viel leichter.

Kurz vor Aquileia melde ich mich telefonisch bei Max. Ohne seinen Schlüssel kommen wir nicht hinein in die „Marina“.

„Max, wir haben ein Problem… wir sitzen am Straßenrand neben dem Auto und warten auf den Servizio, weil ein Reifen platt ist…“

Stille, aber absolute am anderen Ende, dann Raunen und die fassungslose Feststellung „de hamm se an Platt’n gfahrn!“

Sofort wollen unsere drei Helden aufbrechen, um uns zu retten.

Dafür lieben wir sie! Deshalb müssen wir auch sofort alles richtig stellen – wir sind gleich da, holt uns am Tor ab und LASST UNS REIN!!!!!!

Die Zufahrt zur Marina ist wie eine Zufahrt zu einem Bauernhof – mitten im Feld ragen Masten aus der Ackerfurche – weit und breit KEIN Wasser zu sehen. Klar, wir haben ja Niedrigwasser!

 

Um 1820 sind wir dann endlich alle fünf glücklich vereint und unser Proviant und Gepäck wird an Bord geworfen. Kurz danach heißt es auch schon „Motor an“ und „klar machen zum Auslaufen“.

Wir haben 0 – 30 ZENTIMETER Wasser unter dem Kiel.


 

Beim Blick zur Seite wird auch klar, dass wir wirklich in der Ackerfurche fahren.

 

Langsam wird es in dem schwindenden Licht der hereinbrechenden Dunkelheit immer schwieriger, die Dalben als Fahrwasserbegrenzungen zu erkennen. Max ist angespannt, die Stimmung an Bord ist relativ elektrisiert. Plötzlich macht das Schiff einen Ruck, und wir können trotz hoher Drehzahl nicht mehr vorwärts kommen. Alle Männer und Frauen auf die backbord-Seite! Nach einigem Vor-und Rückwärts Manövrieren kommen wir frei. Endlich tauchen auch die Großen Dalben als Zufahrt nach Grado auf, und wir entspannen uns etwas. Aber nur ein bisschen, denn nun ist es fast dunkel und die unbeleuchteten Steckerl werden von der Finsternis verschluckt.

Um 2030 steuern wir die Einfahrt zum Stadthafen von Grado an und genießen diese grandiose Wasserstraße zwischen den Stadthäusern. Es ist noch kein Betrieb, nur ein einziges Schiff hat an der Mole festgemacht, weshalb wir steuerbord längsseits anlegen.

Strom versuchen wir umsonst zu zapfen – die Zufuhr ist noch nicht geöffnet. Trotzdem werden wir am nächsten Tag mit 40€ zur Kasse gebeten. Der Kassier droht sogar mit Doppelgebühr, weil wir längsseits liegen.

Damit kann der aber bei dem geringen Yachten-Aufkommen nicht durchkommen bei uns.

Den Abend beschlieĂźen wir nach einer schmackhaften Pizza an Deck bei Zirbe und Rotwein. Wir fangen schon gut an und finden um 0230 ins Bett.

Damit bleiben wir uns den ganzen Törn über treu – wir gehen IMMER um halb ins Bett!

Der Samstag beginnt diesig, aber mit recht angenehmen Temperaturen, wir laufen um 1000 aus.

Diesmal macht uns die Fahrrinne keine Probleme, wir sehen die Dalben ja einwandfrei.

 

Grado liegt im morgendlichen Dunst achteraus und wir stecken den Kurs ab auf Venedig.

 

Mangels Wind müssen wir motoren, was uns bald nach dem „Hugo“ fragen lässt. Der lässt sich jedoch nicht von der Steuerkonsole aus aktivieren, weshalb Max unter Deck geht und am Plotter plottert. Während Claudia am Ruder steht, fährt die Kassiopeia plötzlich einen Kreis und Claudia steht hilflos am Rad, das sich ohne ihr Zutun bewegt. Erschreckend!

Ursache war Max’s Manipulation, in der Hoffnung, den Autopiloten aktivieren zu können – vergeblich.

Wir steuern abwechselnd.

Die herrschende quere DĂĽnung fordert unseren Gleichgewichtssinn und dem einen oder der anderen ist nicht ganz wohl in der Magengegend. Hans, der Benjamin an Bord, zeigt hier schon absolute Resistenz und Seetauglichkeit. RESPEKT!
Nach einer Jause an Deck kommt am Nachmittag doch etwas Wind auf, aber leider von vornÂ…

Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir Venedig, laufen vorbei an Punta Sabbione Richtung Canal Grande. Wegen der Hochwasser-Schutzbauten und der Baustellenarbeiten hat sich die Zufahrt etwas verändert. Wir sind froh, bei Tageslicht einzulaufen.

In der Marina S. Elena weist uns der Hafenmeister an einen Steg. Festmachen am Heck und Muring. Max, Captain, unser Captain, legt ein 1A-Anlegemanöver hin.

Zum Anlegeschluck servieren wir Campari-Orange. Die angebotene Mini-Prinzen-Rolle wird von den Männern nur mit einem spöttischen Lächeln bedacht.

„Ja“, meine Claudia zu Sigi, „wenn ich dich vorher schon gekannt hätte, dann hättest du jetzt auch eine PrinzenROLLE und kein Röllchen in den Händen!“

Es ist schon spät, als wir bei NELLI gleich ums Eck einen Tisch belegen.

Wir speisen feudal und teuer – gegrillte Goldbrassen, Vino bianco de la Casa, Artischocken und frittiertes Gemüse. Die Rechnung über 200€ wird mir vorgelegt. Ich übergebe an unseren Kassenwart, Hans.

Nachspeise soll es an Bord geben – Prinzenröllchen.

Wieder am Steg entscheiden wir uns für ein weiteres Flascherl Wein – es werden mehr. Dabei reift dann auch bei Sigi die Idee, dass wir am nächsten Tag in Venedig UNBEDINGT, etwas zum Wuzeln kaufen müssen – JOOO-ÄÄHH!

Es wird dann auch wieder Halb ehe wir in die Kojen kommen.

 

Nach einer morgendlichen Dusche und Frühstück mit Rührei brechen wir warm angezogen auf, denn über Nacht ist ein kleines Stürmchen aufgezogen. Das im Hafen so schön klingende Wantengeklappere bestätigt uns, dass der Hafentag eine gute Idee ist.

Hans unser Tagesskipper für Palmsonntag „schippert“ uns durch Venedig. Zunächst am Canal Grande entlang zum Markusplatz, vorbei am Marinemuseum und den diversen Traghhetto-Anlegestellen.

 

 

Je näher wir dem Markusplatz kommen, umso dichter das Gedränge. Überlegungen werde angestellt: in den Dom? Auf den Campanile?

Kurz nach der SeufzerbrĂĽcke wird klar: weder Sigi noch ich werden uns auch nur FĂśNF Minuten in so eine Schlange stellen. Das finden die anderen auch, und wir marschieren ĂĽber den Markusplatz Richtung Rialto-BrĂĽcke. Etwas abseits davon finden wir einige StĂĽhlchen direkt neben dem Wasser und genehmigen uns alle einen Aperol-Spritz.

Max sucht als erstes Örtlichkeiten auf und kommt und kommt nicht wieder. Wir stoßen ohne ihn an. Nach vielen Minuten macht sich Sigi Sorgen: „Wurde er in den Kanal gespült und treibt gleich an unseren Füßen vorbei?“ Wir können und WOLLEN es uns nicht vorstellen. Dann taucht er endlich wieder auf. Er hatte ein paar Mädels getroffen und in dem engen Toilettenbereich die Wartezeit mit etwas Ratschen abgekürzt. Die Damen sind vom Nachbartisch und winken Max noch lange zu, als sie vor uns weitermarschieren.

Wir entscheiden uns dann von der Piazza Barnaba aus einen „Bus“ nach San Basilio zu nehmen. Sigi will mehr Abenteuer und da bietet sich eine Schwarzfahrt an. Max ist sofort dabei, aber eine scharfe Kontrolleuse lässt sich von Sigi’s Charme nicht erweichen, was aber sicher nur daran liegt, dass er noch nicht alle Register gezogen hat.

Wir bzw. der Pot zahlt also.

 

 

 

Etwas abseits der Touristenströme marschieren wir durch Dorsoduro von San Basilio zur Piazza Margarita. Dort soll eine Pizza eingenommen werden, und dort finden wir auch den DRUM zum Wuzeln. Die Tischwahl fällt nicht leicht, denn entweder liegt er zu schattig oder zu windig, so dass der Ober entnervt das Handtuch wirft und mich anblafft, ich solle doch IRGENDeinen nehmen, der mir gefällt.

Wie am Vorabend hält man wieder mir die Rechnung unter die Nase – komisch. Ich trage keinen Schmuck, was veranlasst die Leute, das Geld bei mir zu vermuten?

Über die Academia – Brücke gelangen wir zurück zum Markuspklatz, genehmigen uns noch einen Cafe doppio ehe wir müde und erschöpft ins Cockpit der Kassiopeia sinken. Wir entscheiden uns für einen Whiskey aus Max Depot. Es werden dann zwei – drei – die ganze Flasche…

Zwischendurch gibtÂ’s Brotzeit.

Wie vereinbart, gehtÂ’s um halb ins BettÂ….

 

Der Wecker um 0730 am nächsten Morgen trifft uns hart, ohne Dusche ist nicht an wach werden zu denken. Kopf(weh) hat aber keiner!

Um 1000 wird bei strahlendem Sonnenschein der Motor von Tagesskipper Sigi angeworfen und wir fahren bis zum Markusplatz dabei geben wir uns „die große Freiheit“ von Unheilig auf die Ohren.

 

 

Andrea, das bin ich J, heute Navigator, berechnet für Tagesskipper Sigi den Kurs ( MgK ) nach Umag – 91°. Der Wind kommt aus Nordosten, bläst uns auf die Nase – wieder Motoren – wieder ohne Autopilot.

 

Das Wetter ist gut, die Stimmung an Bord entspannt bis ĂĽberbordend lustig. Jetzt dĂĽrfte auch der letzte im Urlaub angekommen sein.

Claudia und Hans verwöhnen uns mit einem mittäglichen Imbiß, der ein

oder die andere macht ein Nickerchen an Deck.

 

 

Am späten Nachmittag erreichen wir die Hafenzufahrt Umag, bei der es sich zu konzentrieren gilt. Es liegen tückische Felsen knapp unter dem Wasserspiegel. Mit ordentlicher Navigation und peinlicher Lektüre des Hafenhandbuches geht nichts schief. Wir gehen längsseits an den Zollsteg.

Ehe Max nicht einklariert hat, darf keiner das Schiff verlassen. Schade, Sigi hätte so gerne gleich einen EXpresso getrunken.

Noch während wir alles für den Anlegeschluck herrichten, eilt Max mit grimmiger Miene an Bord. „ Alles klar machen, wir müssen SOFORT das Land verlassen!!!“

UMAG – typisch, denken wir und wollen schon loslegen.

April, April – am 2.!!!

Max musste sich einfach Luft verschaffen, denn er bekommt immer einen mittelschweren Verfolgungswahn, wenn ihm eine Frau in Uniform gegenübersteht. Diesmal allerdings ist er über sich selbst hinausgewachsen und kann stolz berichten, dass er alles soweit im Griff hatte, dass er ihr nicht nur ein Lächeln, sondern auch die Erlaubnis, direkt am Steg neben dem Zollsteg liegen zu dürfen, abgerungen hat.

Das Permit fĂĽr die Kassiopeia fĂĽr 2012 konnte er allerdings nicht mehr kaufen, da der Hafenmeister schon im Feierabend ist.

Standort neben dem Zollsteg ist sehr gut, mitten in der Stadt, gleich beim Kasino, wo unser Kassenwart Hans eifrig, aufs Abendessen verzichtend, die Bordkasse aufmörtelt. ;-)

Einziger Nachteil: kein Strom. Das dĂĽrfte uns aber nichts ausmachen, wir haben ja den ganzen Tag motort.

Nachdem dann ausgiebig „gewuzelt“ worden ist, der Anlegeschluck verputzt ist, macht sich die Crew landfein. Da ja an Bord high heels verboten sind, haben wir Mädels ausnahmsweise keine dabei. Schade finden die Burschen, sie hätten für uns eine Ausnahmegenehmigung erwirkt. Nun muß es eben in flachen Tretern gehen.

Vom Hauptplatz aus nach rechts abzweigend stoßen wir auf ein Restaurant namens MaNi. Es ist einladend und wir finden am offenen Kamin einen schönen Tisch für uns fünf.

Max verschwindet und taucht wieder nach vielen Minuten auf. Er hatte auf der Toilette einen Kampf zu fĂĽhren gegen einen nicht funktionierenden Bewegungsmelder. Wahrscheinlich ist Max zu dĂĽnn, er konnte nicht detektiert werden.

MaNi – Martina-Nina – nennt Max deshalb nur noch Sensor.

Die Wirtin ist eine rassige temperamentvolle und leidenschaftliche Gastgeberin, die ihren Betrieb voll unter Kontrolle hat und zu dem noch köstliche Fischplatten mit Salzkartoffeln und Mangold serviert. Diesmal wollen die Männer auch mehr als nur ein PrinzenRöllchen und bestellen zum Nachtisch Palatschinken.

Wieder an Bord schlieĂźen wir einen IPod an die StereoAnlage und lassen uns berieseln. Der Zirbenschnaps, den Sigi auf meinen Wunsch mitgebracht hatte, ist als Absacker am Ende eines erneut wunderbaren Abends ein GenuĂź.

Die Kojen nehmen uns wieder um Halb in Empfang.

 

Es ist schon Dienstag und der Tag beginnt um 0700 mit dem Ruf „CREW, AUF-STEHEN!“ von Max.

Sigi findet, dass wir UNBEDINGT das gute kroatische Weißbrot brauchen. Ich geh mit zum einkaufen. Es ist kühl, in der Nacht hat es geregnet. Nach ca 1km stoßen wir auf einen Bäcker, allerdings will die Frau uns ohne Kuna nichts verkaufen. Sigi weiß rasch die Lösung: er steuert ein Cafe an, geführt von einem jungen Burschen, der Euro akzeptiert und Kuna zurückgibt. Nachdem EXpresso also zurück zum Bäcker und schließlich aufs Schiff.

Mit dem ofenfrischen Brot schmeckt das FrĂĽhstĂĽck noch mal so gut.

Für die Nacht zahlen wir 26€, das Permit hat Max auch schon. Zum Ausklarieren ruft uns die Dame in Uniform alle an Deck, ermahnt mich kurz, weil mein Pass im Juli ausläuft.

Danach lege ich, Tagesskipperin, von der Muring ab. Claudia, die Navigatorin, lotst mich nach Piran zum Zollsteg, wo wir wieder einklarieren.

 

Um 1200 serviert Smutje Hans zusammen mit Decksneger Sigi „ a zünftige Brrrotzeit“ an Deck.

Ab jetzt wird in der Bucht von Portoroz geübt: Boje über Bord unter Motor, Windkurse, Manöverkreise über Steuerbord und Backbord, BüB unter Segel mit Q-Wende.

Um 1600 Beidrehen-zum-Beiliegen: DRUM wuzeln! Andrea hängt schon wieder an der Zigarette. So eine Selbstgedrehte schmeckt aber auch einfach zu gut und versetzt uns alle, die wir drehen, um ein, zwei Jahre, also in unsere Jugendzeit, zurück.

Rechtzeitig vor Sonnenuntergang, schließlich wird uns heute Smutje Hans bekochen, lege ich Backbord längsseits in Portoroz am Steg A an.

HEUTE endlich bekommen wir, Claudia und ich, den noch VOR dem Törn versprochenen Willkommensschluck! Dem Geschmack und der Freude darüber tut diese geringfügige südländisch entspannte Verspätung keinen Abbruch. Das Abendessen, Spaghetti mit Thunfischsauce, schmeckt uns allen wunderbar! Draußen regnet es und wir haben es kuschlig warm unter Deck.

Trotzdem geh ich um 2300 noch unter die Dusche, die in Portoroz ja wahre Wellness-Areale sind!

DafĂĽr verlangen die Kerle auch den stolzen Preis von gut 87 Euronen/Nacht!

Der Corvo schmeckt auch noch nach den Spaghetti sehr gut und wir schaffen es wieder pĂĽnktlich, um Halb im Bett zu sein.

 

Heute ist Mittwoch, oh Schreck, das Ende naht. Bloß nicht dran denken! Einfach den AUGENblick genießen, jede Welle, jeden Windhauch, jede Böe jeden Witz, jedes Lachen…

 

Ab heute ist auch Schluß mit lustig – es wird geübt, damit am Freitag alles klappt. Aufstehen ist um 0800, danach Frühstück.

Der Skipper Max verlegt Ostern mal eben nach Vorne und ĂĽberreicht jedem von uns Crewmitgliedern ein Ăśberraschungsei:

In jedem von uns steckt einfach noch ein kleines Mädchen und Bub und wir packen aus….

Max hat was zum Basteln – einen Kreisel.

Hans und ich finden einen Wurfdrachen in unserem Ei, während Claudia und Sigi jeweils einen kleinen ENGEL finden.

Der von Claudia hat aber groĂźe FlĂĽgel gegenĂĽber der kleinen FlĂĽgelchen von Sigis Engel.

„Tja“, meint Claudia, „Sigi, das ist der Unterschied: Vor und NACH der SKS-Prüfung!“

Leider gibtÂ’s kein frisches Brot, der Supermarkt hat noch nicht offen.

Nach dem Frühstück wird Wasser gebunkert und das Schiff geputzt. Das ist auch bitter nötig!

Max und Hans schrubben, Sigi sorgt für gute Laune und überwacht die Wasserzufuhr – die Mädels sind unter Deck beschäftigt.

Nach der morgendlichen Bewölkung reißt der Himmel auf und Sonnenschein erheitert die Gemüter.

Nachdem wir in der Portoroz-Marina 87 Euros (!!!!) abgegeben haben, wird der Motor gestartet. Am Abend wollen wir versuchen in Piran einen Liegeplatz fĂĽr die Nacht zu ergattern und endlich Scampi Buzzara verspeisen, dieses sinnliche manschige Fingerfood-Essen mit ganz wenig KnoblauchÂ….

Aber vorher eben noch TRAINING:

Motormanöver, Segelmanöver, zur Mittagspause Beidrehen-zum-Beiliegen dabei Feta, Oliven, Salami etc an Deck.

 

 

Sogar ein kleiner meditativer Mittagsschlaf ist drin

 

bevor wir die Boje ĂĽber Bord werfen und mit Q-Wende oder Halse wieder einfangen.

Als der Wind einschläft, werfen wir den Motor an und begeben uns Richtung Piran. Vor der Hafeneinfahrt übt jeder noch „Drehen-auf-dem Teller“.

Nach Sigi und Claudia bin auch ich an der Reihe. Irgendwie fehlt mir da das richtige FeingefĂĽhlÂ… Max ist mit meinem Pusch nicht so recht einverstanden. Ich setze ein weiteres mal undÂ…

„Andrea, des war aber wieder nix!“

„Ja, Max, aber wir haben ein Problem… schau, NICHTS geht mehr!“

Typisch! Immer bei MIR passieren so blöde Sachen!

 

In der Tat bekommt Max ein langes Gesicht, wir alle natürlich auch – der Gang lässt sich einlegen, aber beim Gas-geben folgt keine Reaktion!

Die Männer schrauben an der Steuerkonsole herum, bauen alles ab, aber keine Zielführung. Dann wieder alles zu und unter Deck im Motorraum per Hand den Gashebel betätigen. DAS funktioniert.

Die erhoffte Wirkung durch die Wahl einer großen und kleinen Wäscheklammer – je nach Drehzahl – bleibt leider aus, so dass Hans sich der Gefahr eines Gehörtraumas aussetzt und unten Gas gibt nach Anweisung des Steuermannes oben.

Ursache ist jedenfalls rasch erkannt, der Gasseilzug ist gerissen – „normaler“ Verschleiß!

 

Das warÂ’s dann auch mit unseren Scampi BuzzaraÂ…

 

Wir motoren also unter diesen problematischen Bedingungen zurück nach Portoroz. Max legt Backbord längsseits an der Tankstelle an und verständigt die Marina-Werkstatt. Sie versprechen, am nächsten Morgen gegen 0900 bei uns zu sein.

Als er zurĂĽckkommt meint er, dass wir uns verholen mĂĽssten auf die andere Seite, weil Rauchen und Tankstelle keine glĂĽckliche Kombination ist.

Die Crew hat Fragezeichen im Gesicht, denn wie sollen wir das denn machen, mittels Leinen??? Viel zu weitÂ….

Max grinst, schmeißt das Bugstrahlruder an und bugsiert uns völlig stressfrei und souverän an den neuen Ort, diesmal steuerbord längsseits.

 

Nach dem Anlegeschluck und einer Dusche machen sich alle landfein und es geht zum Abendessen nach Portoroz.

Ich habe mich dabei für gegrillte Polentascheiben mit Meeresfrüchten entschieden – KÖSTLICH!

Wieder zurĂĽck an Bord machen wir uns noch einen gemĂĽtlichen Abend im Cockpit, lachen viel, fĂĽhlen uns sehr wohl alle miteinander und stellen fest, dass wir schon eine ZIEMLICH coole Crew sind!

Um Halb ist es aber dann doch Zeit, in die Kojen zu schlĂĽpfenÂ…

 

Donnerstag, der groĂźe Ăśbungstag ist angebrochen.

Nach dem Frühstück warten wir auf unsere Mechanicos. Claudia und ich machen uns auf den Weg zum Einkauf. Am Abend soll es Gründonnerstags-Essen geben: Spaghetti mit grünem Pesto, frischen Peperoni und Parmesan sowie Salat. Außerdem wollen wir am Prüfungsmorgen frisches Brot an Bord haben und ein paar Hörnchen, damit wir alle und Sigi im Besonderen gestärkt an die großen Aufgaben gehen können.

Die ganze Einkaufssache entpuppt sich als problematisch, der Supermarkt ist doch ganz schön weit weg. Der Rückweg mit den Speisen und Weinflaschen auch nicht so lustig. Zum Glück reißt keine Tüte aus!

Trotzdem sind die Burschen noch nicht fertig mit der Reparatur. Nachdem wir alles unter Deck gebracht haben, ist mir der Weg nach drauĂźen versperrt, weil die am Motorblock arbeiten. Dabei wollte ich mit Sigi doch noch einen Kaffee trinken im Marina Restaurant. Es hilft nichts, ich muĂź durch die Bugluke aussteigen.

 

ENDLICH um 1225 kann der Motor gestartet werden und wir legen ab.

Wir beginnen wie immer mit dem BĂĽB unter Motor, setzen dann Segel und nehmen die PrĂĽfungsformation ein:

Sigi am Ruder, Claudia und Hans an den Vorschoten, ich an der GroĂźschot und beim Boje-Fischen.

Heute geht’s echt zur Sache, Max stresst Sigi mit einem Manöver nach dem anderen, wobei uns Schotern auch schon der Schweiß auf der Stirn steht. Aber alles in allem macht es Spaß!

GroĂźen SpaĂź!

Leider kann nur Sigi am Ruder stehen, weil wir durch die Reparatur einfach zuviel Zeit verloren haben. Ich wär’ nämlich auch ganz gerne noch einmal Q-gewendet.

Wir haben wirklich schönen Wind – Bft 4-5. Es macht einfach Freude auf dem Wasser!

 

Nachdem wir abends wieder am Steg C längsseits angelegt haben, schmeckt der Anlegeschluck – ein letzter Campari-Orange, dann haben wir diese Flasche auch leer. In den Wellness Duschen werden wir wieder zu Menschen und danach geht’s auch gleich in die Küche.

Claudia bereitet einen Salat zu namens WAAAAAAHNSINNIG-gut und ich mach’ mal wieder Spaghetti aglio olio und Pesto. Die frischen Peperoni vom Markt schmecken sehr gut dazu und geben dem ganzen ziemlich Schärfe. Eine Schärfe, an der man länger Freude haben kann.

In Anbetracht der bevorstehenden PrĂĽfung gehen wir nach einem Glas Wein und einer oder zwei gewuzelten DRUM heute schon um 2200 in die Kojen. Diesmal klarieren wir auch das Cockpit grĂĽndlich, ehe wir in den wohlverdienten Schlaf sinken.

 

Der Karfreitag macht am morgen seinem Namen alle Ehre: Bonjour Tristesse – so ist das Wetter: NEBEL und Niesel und KALT.

Es hilft aber alles nix, wir müssen raus aus den Federn und schon um 0800 frühstücken. Max hat sich derweil schon zu den Prüfern und anderen Skippern abgesetzt. Wir stärken uns und klarieren dann das Deck und den Salon.

Kurz vor 0900 ruft Max an, er sei auf dem Weg zu uns, incl PrĂĽfer, wir sollen uns klar machen.

Gesagt getan, Sigi bittet Hans, den SchlĂĽssel vom Navi-Tisch mitzubringen. Da ist er aber nicht.

Steckt der noch? Nein. Wer hat denn den Motor gestern ausgemacht? PFFF KEINE Ahnung! Wir suchen alle unsere Jackentaschen ab, da steht Max mit einer PrĂĽferin an Deck.

„Max, hast du den Schlüssel?“ fragen wir.

Völlig entgeisterte Miene bei Max.

Dann Kopfschüttelnd – „ Das hatten wir noch NICHT, DIE haben den Schlüssel verloren“ Die Prüferin ist die EINZIGE, die die Gelassenheit in Person ist. Wir alle sind ver-zwei-felt. Max scherzt, wir sollten doch im Müll suchen. Sigi nimmt sich eine meditative Minute in der Kajüte und ist dann wie vom Erdboden verschwunden. Ich laufe mit dem Bootshaken auf den Stegen entlang und hoffe den Schlüssel fischen zu können.

Das Nachbarboot bzw dessen Crew beobachtet uns belustigt und meint, dass so was vom Feiern käme….

Nur zu blöd, dass wir am Vorabend eben ausnahmsweise einmal NICHT gefeiert haben. Das war der Fehler – NIEMALS sollte man von routinierten Abläufen abweichen.

Max will die PrĂĽfung abbrechen bzw absagen.

Die freundliche Prüferin beschwichtigt, setzt sich und meint, dass sie Zeit habe, wir sollen einfach in Ruhe suchen. Jetzt bietet uns die Nachbar Crew ihren Schlüssel – zum Test. Geht nicht!

Und DA, kommt Sigi mit einem erleichterten Lächeln im Gesicht, den Schlüssel schwenkend – er war in der Mülltüte, die er selber am Vorabend noch in den Container geworfen hatte.

 

0920 startet der Motor, wir legen ab durch Abstoßen. Sigi wird darauf hingewiesen, dass dies eine nicht-öffentliche Prüfung ist und alle, die nicht daran beteiligt sind von Bord müssten. Aber er wollte uns dann doch nicht weglassen. Nach DEM Schlüsselerlebnis – ODER SO.

In der Bucht draußen herrscht Nebel und KEIN Wind. BüB mit Motor, dann Segel setzen und Manöverkreis über steuerbord. Max meint, dass wohl auch der Wind im Müll gesucht werden müsse.

Die Prüferin stellt fest, dass sie sehr gut sehe, dass kaum Wind ist und es unter diesen Umständen wirklich schwer sei, zu Segeln – ja, no wind, no sail…

Nach einer Q-Wende, die mit einem flauen Lüftchen, sehr gut klappt, werden die Segel geborgen. Den Wetterbericht können wir ihr aufgrund der Schlüsselsuche nicht übermitteln, so stellt die Prüferin noch eine Frage aus der Navigation: „Wo ist Portoroz?“ Ja, wenn der Skipper bei DEM Nebel seinen Ausgangshafen wieder findet, dann hat er schon gewonnen!

Und so ist es auch!

Sigi ist Skipper!

Wir legen wieder am Steg längsseits an, bunkern Wasser, stoßen mit Prosecco auf den Erfolg an und freuen uns des Lebens. „aha, die Crew feiert schon!“ werden wir schräg von der Seite angesprochen

„währenddessen steigen bei ihnen die Fender auf!!“

Wir sind echt dankbar fĂĽr diesen netten Hinweis und machen uns sofort daran, die Sache zu bereinigen.

 

Um 1200 werfen wir die Maschine wieder an und stellen uns in die Warteschlange zur Tankstelle. Alle warten ganz zivilisiert, einer nach dem anderen. Da kommt ein älterer Herr, klar DER hat keine Zeit mehr zu verlieren, aus einer Boxengasse gepirscht und versucht sich vorzudrängen. Aber wir sehen in das Weiße des Auges vom Gegner und rufen den Hessen (!!!!) – wie sich herausstellt - zur Raison. „Mia helf ma eich!“ schallt es vom Nachbarschiff. Der Mitteldeutsche macht sich vom Acker…

Wir tanken 105 liter Diesel, beobachten dabei noch eine Crew aus dem Wiener Raum, deren Dame an der Vorleine sich als Ölgötzin nicht bewegt und dies mit „des kaaan i ned, i bin a Frau“ begründet. Ein peinliches Eigentor! Ich hab das selber nicht mitbekommen, weil ich mich mit meiner Vorleine und dem netten Tankwart beschäftigte.

 

Dann geht’s los zur letzten Etappe – GRADO – vor 7 Jahren war das ein magisches Ziel, das uns damals soooo anzog und was wir nicht erreichten.

Zunächst müssen wir das Verkehrstrennungsgebiet ordnungsgemäß queren und somit unter Motor fahren.

Dann frischt um 1400 der Wind aus SĂĽden auf bis 4 Bft: Raus mit den Fetzen!

 

 

 

Jeder darf mal ans Ruder, wir sind alle berauscht, Segeln kann auch mal so RICHTIG SpaĂź machen:

 

 

 

Vor lauter Begeisterung ĂĽbersehen wir, uns mal wieder auf unsere Position zu konzentrieren und landen fast im Flachwasser vor TriestÂ….

Wir segeln uns frei und so geht es weiter mit Halbem Wind Richtung Grado.

Leider wärt das Vergnügen nicht lange, es wird schlagartig dunstig und schließlich fällt totaler Nebel ein.

 

Die minimale Sicht beträgt bald nur noch knapp eine Schiffslänge, die Segel haben wir längst geborgen und die Maschine gestartet, die Dampferlichter brennen. Sigi hält am Bug ordentlich Ausschau, ich schaue nach Achtern, Claudia steht am Ruder, Hans beobachtet querab und Max ist am Plotter.

Alle zwei Minuten geben wir - - Signal. Da ertönt von steuerbord querab ein tiefer - - Ton und wir spähen in den Nebel in der Erwartung einer roten Bombe nach Art der Titanic, die uns aus dem Wasser hebt…

 

Galgenhumor macht sich breit und Hans erkennt: „Andrea hat das einzig richtige getan, weil SIE den Brief geschrieben hat!“

Laut Plotter sind wir schon direkt an der Zufahrtstonne nach Grado, aberÂ…

Allein wir sehen NICHTS.

Max stimmt ein Lied an, in verzweifelten Fällen IMMER gut: „ja die Seefahrt, die ist lustig, ja die Seefahrt die ist schön, weil man kann im Nebel keine Dalben mehr sehn…“

 

Endlich aber dann doch!

Wir steuern relativ mittig des Fahrwassers, als es einen Ruck macht und wir KOMPLETT festsitzen. Sigi gibt Vollgas und legt ein bisschen Ruder, dann den Rückwärtsgang und wir kommen nach nervenaufreibenden drei Minuten – ich glaube es war eine halbe Stunde! – wieder frei.

Jetzt erkennen wir auch, dass die Titantic hinter uns in Wirklichkeit eine Heulboje war.

 

 

Nach Passage der Hafenzufahrt legen wir um 1730 an der Muringboje neben einer EXTREMYacht an. Eine riesige Hanse mit völlig überdimensionierter Deutschland-Flagge am Heck, schwarzem Rumpf, schwarzem Mast und schwarzem Apollo an Bord, der ein oranges Hundehalsband trägt, welches farblich auf die Leinen abgestimmt ist.

Zum Anlegeschluck mit Prosecco und Aperol gibt’s für die drei Skipper eine Zigarre, die Mädels dürfen auch mal ziehen.

 

Wir ziehen in angemessenem Outfit los zum Essen – irgendwo in Grado. Die Geschäfte sind trotz Karfreitag teilweise noch offen. Ja, es GIBT schon schöne Mode in Italien….unter anderem ein Paar Schühchen, die mich auch am nächsten Morgen noch nicht los gelassen haben.

 

Jedenfalls essen wir und feiern wir, lachen und sind alle glücklich über die gelungene schöne Woche, in der die Crew zu den 5 Musketieren wurde.

Irgendwann um Halb oder doch zur vollen Stunde, es war jedenfalls Vollmond oder doch schon SonnenaufgangÂ….sind wir in die Kojen gesunken.

Das FrĂĽhstĂĽck nehmen wir mehr oder weniger zerknittert in einer Bar am Hafen ein, wo wir auch Willy treffen, der die Kassiopeia ĂĽbernehmen wird.

Besenrein und mit etwas Süßkram als Proviant lassen wir die Dame in den Händen dieses Skippers.

 

 

Während die Fahrer mit Willy die Autos von Aquileia holen, klarieren Hans und ich den Rest und dann…. MUSS ich zum Schuhgeschäft. Die Sache ist in 5 min erledigt, die high heels sind mein. Hans wundert sich, dass das so schnell geht und ich wuzle mir noch eine AbschiedsDRUM an Deck. Da sind auch schon alle da.

Nach einer Rast an der Dreiländerecke in Kärnten trennen sich unsere Wege.

Aber bei Seglern weiĂź man/frau ja nie, welcher Wind sie wieder zusammentreibt.

Wir sind uns aber alle einig, dass wir 5 eine SUPERCrew waren, die SOFORT wieder zusammen in See stechen wĂĽrdeÂ….

 

Andrea

 

 

2004 Segelclub Deggendorf e.V.